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Zur
Geschichte der "Linde" in Schlieren |
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Die "Linde", heute im Zentrum der Stadt Schlieren, wurde um das Jahr 1830 erstellt. 1882 ging die Liegenschaft, deren Name von der Flurbezeichung "Lindäcker" und "Lindenwiesen" stammt und mit einer Linde vor dem Haus dokumentiert wurde, in den Besitz der Familie Frey über. Johannes Frey (1848-1909) erwarb als Müller und Landwirt die "Linde" und betrieb daneben einen Dorfladen und eine Wirtschaft. Noch zu Anfang des Jahrhunderts stand die "Linde" sozusagen auf drei Beinen: Neben der Wirtschaft gehörte ein Holzhandel und ein landwirtschaftlicher Betrieb mit Fuhrhalterei dazu. Eine Grossfamilie, eine Serviertochter, eine Magd, zwei Knechte und einige Taglöhner fanden in der "Linde" ihr Auskommen. |
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Die zunehmende Verstädterung mit entsprechenden Verkehrsaufkommen verunmöglichte die Fortführung des Betriebes mit Pferdefuhrwerken, Heufudern und Langholzwagen. So wurde 1956 die Landwirtschaft aufgegeben und nach Flaach verlegt. Die Zürcher Kantonalbank kaufte einen Teil des "Linde-Areals", um ihre neue Filiale zu bauen. Im April 1960, 100 Jahre nach seiner Erstellung, wurde das ehrwürdige Gasthaus abgebrochen. Im Oktober 1961 wurde die vom Architekt Jost Meier neu erstellte "Linde" eingeweiht. Das neunstöckige Hochhaus war zu einem Wahrzeichen der Stadt geworden, welche eben den 10'000 Einwohner begrüsste. Das Restaurant wurde im ländlich-rustikalen Stil gebaut und eingerichtet. 1971 bereits entsprach das Erscheinungsbild nicht mehr dem sich stark ändernden Publikumsgeschmack. Die Familie Frey beauftragte die Firma Karl Steiner mit der Neugestaltung des Innenausbaus. Mit dem Einbau einer Essbar wurde damals Neuland beschritten. Das neue Konzept fand Gefallen und während mehr als 20 Jahren hielt es den ständig wachsenden Anforderungen statt. |
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1992 übernahmen Annarita und Peter Müller das Restaurant in Pacht und bald erwies es sich als unumgänglich, dass im Bereich Büffetausgabe und Kücheneinrichtung Neuerungen vorgenommen werden mussten. Für die Familie Frey lag es auf der Hand, dass wiederum die Gastgewerbeabteilung der Firma Karl Steiner AG mit Ausarbeitung und Realisierung des Projektes betraut wurde. Der Entscheid für eine umfassende Renovation und Sanierung der ganzen Infrastruktur erwies sich als richtig. Das jahrzehntelange gute Einvernehmen der Familie Frey mit der Firma Karl Steiner war eine gute Grundlage für diesen grossen Umbau. Das Resultat darf sich sehen lassen. Heute ist die "Linde" ein gut besuchter "Stadtbetrieb", der mit Freuden von Annarita und Peter Müller geführt wird. |
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